Gefühle und Emotionen
Der Ursprung aller körperlichen und seelischen Probleme ist die emotionale Haltung. Solange sie positiv bleibt und uns keine Lebensenergie aufzehrenden negativen Einstellungen hemmen, sind und bleiben wir gesund und vital. Es ist möglich, «Kraft des Wortes» negative Gefühle augenblicklich in positive zu verwandeln. «Die heilende Kraft der Emotionen» durch einen einfachen Muskeltest (Kinesiologie) können Sie Ihren emotionalen Zustand – oder den einer anderen Person – herausfinden und diesen sofort verbessern und damit eine höhere Lebensenergie erreichen. Link Kinesiologie
Ein anderer, einflussreicher Erklärungsversuch der Rolle der Emotionen und Gefühlen stammt von dem amerikanischen Psychologen und Philosophen William James (1842-1910). James glaubte, ohne körperliche Reaktionen entstünden Gefühle bzw. Emotionen gar nicht erst (ideomotorische Hypothese). Emotionen sind für ihn nichts anderes als das Empfinden körperlicher Veränderungen. Nach James weinen wir nicht, weil wir traurig sind, sondern wir sind traurig, weil wir weinen; wir laufen nicht vor dem Bären weg, weil wir uns fürchten, sondern wir fürchten uns, weil wir weglaufen. Öffne deine Augen. Erkenne, wie sich die Gefühle Ärger und Verdruss auf dich auswirken! Hole dir deine Kraft von denen zurück, von denen du verletzt wurdest. Unter all den Gefühlen des menschlichen Repertoires sind HASS, WUT und VERZWEIFLUNG die weitaus mächtigsten und destruktivsten. Diese Gefühle werden in deinem Innern durch die Taten von Menschen ausgelöst, die dir deiner Meinung nach weh getan haben oder dich lieben.
Für jeden Gedanken und für jedes Gefühl gibt es eine entsprechende physiologische Reaktion. Allein schon die Vorstellung, die saure Gurke essen zu müssen, löst sehr reale körperliche Reaktionen aus. Wenn du HASS, WUT und VERZWEIFLUNG empfindest, dann bringt das chemische Gleichgewicht des Körpers völlig durcheinander. Ständiges physiologisches Ungleichgewicht ist die Folge, Krankheit und Unfall, Schlaflosigkeit, Albträume, Konzentrationsschwierigkeiten und Erschöpfungszustände sowie das Auftreten von schmerzhaften Verkrampfungen Kopfweh und Migräne, Geschwüre, Herzattacken das ganze geistige und körperliche Wohlbefinden leidet. Willst du das? Willst du, dass diese Menschen eine solche Macht, gegeben durch/über diese Emotionen, die du hast, auf dich ausüben?
Erinnere dich: Deine Wahrnehmung besteht aus deiner persönlichen Auslegung der Welt und jeder schafft sich seine eigenen Erfahrungen. Zusammen gibt dir die mächtige Verbindung dieser Regeln, dass du die Qualität deines Gefühlslebens bestimmst. Es liegt an dir zu entscheiden, wie du reagierst, ob mit Gefühlen wie Hass etc. oder Gelassenheit und Vergebung. (Buch von Gunther Schmidt "Liebesaffäre zwischen Problem und Lösung")
Diese Empfindungen fressen sich in dein Inneres wie ein Feuer durch einen ausgetrockneten Wald. Du bezahlst einen unglaublich hohen Preis dafür, diese Hassgefühle mit dir herumzutragen. Diese Gefühle verändern nämlich dein ganzes Wesen.
Positive Gefühle wie vor allem Liebe, Freude, Genuss, im Flow sein, mehren direkt deine Lebensenergie.
Negative Gefühle wie Hass, Wut und Verzweiflung rauben dir Lebensenergie.
Um dein Leben zu geniessen, vermeide die negativen Gefühle und mehre die positiven Gefühle, denn sie sind mächtige Lebensenergiegeneratoren. Nur schon die Vorstellung eines schönen Erlebnisses generiert dir gute Gefühle und Lebensenergie. Nutze die guten Gefühle, die ein gutes soziales Netzwerk erzeugt.
Meine Lebensenergie ist vom Austausch mit der Umwelt abhängig. Den grösseren Einfluss hat jedoch meine Innenwelt durch Emotionen und Gefühle.
Unser Verstand ist bei wichtigen Entscheidungen lediglich «Berater» eines emotionalen Entscheidungszentrums ist, das in Wahrheit das Sagen hat. Das emotionale Gehirn hat die Kraft das denkende Gehirn zu überwältigen - ja sogar zu lähmen. Alles, was zählt, ist die Intuition. Der intuitive Geist ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.
"Ich fühle also bin ich" António R. Damásio Neurowissenschaftler und Bewusstseinsforscher Somatische Marker: Link
Die Seele bleibt ein Rätsel. Selbst viele Theologen machen einen Bogen um diesen altmodischen Begriff. Was ist die Seele? Das Ich, das Innerste, Glaube, Liebe und Mitleidenschaft? Der ganze Kosmos an Gefühlen und Gedanken? In der digitalen Welt ist eher von Ganzheitlichkeit die Rede. Herz, Hirn oder Haltung: Was hat es auf sich mit der Seele?
Gefühle entstehen durch das Denken, die Vorstellung und durch den Körper, d.h. die Sinne, welche Gefühle auslösen. Wir denken was wir glauben, unser Glaubenssystem und das Unbewusste sind die Basis des Denkens.
Gefühle sind die Indikatoren für unser Denken. (Messwerte)
Beispiele:
Einen Zitronenschnitz im Mund vorstellen. Gefühl wää oder frisch und durstlöschend etc
Im Bett liegen und nicht schlafen können .. denken über z.B. Arbeitsplatz der gefährtet ist etc Gefühl Angst
Jemand kommt nicht nach Hause, man weiss nicht wo er/sie ist Vorstellungen was sein könnte Gefühle Angst Hass etc
An den schönen Urlaub denken Gefühle wie Erholung, Genuss, Wohllust
Gefühl
Lange wurde die Rolle unserer Gefühle von Hirnfoschern unterschätzt. Doch das hat sich in den vergangenen Jahren dank neuer bildgebender Verfahren geändert: Die neueste Generation funktioneller Kernspintomographen lassen nämlich tief blicken: damit können die Hirnforscher jetzt dem lebendigen Gehirn bei der Arbeit zuschauen.
Erinnerungen an die eigene Vergangenheit - unser „ich“ ist stark an unser autobiographisches Gedächtnis geknüpft. Es ist ein Speicher für die eigene Lebensgeschichte. Es macht wohl Sinn, in die vom Gehirn konstruierte Wirklichkeit eine Instanz einzusetzen. Eine, die von sich meint, die unterschiedlichen Erinnerungen und Wahrnehmungen seien ein Abbild ihrer selbst. Dabei haben vor allem unsere Gefühle einen grossen Anteil daran, was mit dem „Ich“ passiert. Denn schon die Auswahl dessen, was in unserem Gedächtnis bleibt und somit unser Bewusstsein verändert, hängt erheblich von unseren Emotionen ab.
Doch wie entstehen Emotionen in unserem Kopf? Und wo genau sind sie in unserem Gehirn lokalisiert? Der Blick in das menschliche Gehirn offenbart vieles. Ist ein Mensch verliebt, zornig oder erregt, schlägt sich das in einer erhöhten Aktivität des Gehirns nieder. Man kann quasi live miterleben, wie aus einfachen Sinneseindrücken und Erfahrungen Gefühle werden. Doch was steckt dahinter?
Die Macht der Gefühle:
Momentaufnahmen eines Augenblickes - permanent erleben wir die Welt aus unserer eigenen Perspektive, aus unserer subjektiven Sicht. Unsere Gedanken, Gefühle oder Emotionen scheinen von einem „ich“ in unserem Kopf gesteuert zu werden. Von einer Seele oder einem Selbst, dass uns als Individuen - als eigenständig denkende und handelnde Menschen - auszeichnet. Und uns von den Tieren schon deshalb deutlich unterscheidet.
Ob Seele oder Bewusstsein, Psyche oder Geist - schon seit Jahrtausenden zerbrechen sich Philosophen den Kopf darüber, was hinter diesen Phänomenen steckt. Die meisten davon begriffen den menschlichen Geistes als etwas „Immaterielles“. Als etwas Ungreifbares (alternativ: Flüchtiges) das unabhängig von Gehirn und Körper in anderen Sphären schwebt. Doch wie kann ein Körper, der den Gesetzen der Natur unterworfen ist, einen Geist gebären, der sich genau diesen Gesetzen entzieht?
Prof. Thomas Metzinger, Philosoph Universität Mainz
„In der Gegenwart zeigt sich sowohl in der Philosophie , wie auch in den Naturwissenschaften des menschlichen Geistes sehr deutlich, dass wir wirklich nur Bürger einer einzigen Welt sind. Und dass es sehr wahrscheinlich nur eine Welt gibt. Auf der anderen Seite erscheinen uns aber innerlich dualistische Theorien der Menschen von Leib und Seele hartnäckig intuitiv als die Plausibleren. Dafür gibt es einen einfachen Grund, glaube ich: Die Evolution hat uns Menschen ein Selbstmodell mitgegeben, dass aus einem räumlichen und einem nicht-räumlichen Teil besteht. Aus einem körperlichen Teil, den wir sinnlich wahrnehmen können und aus dem bewusten Denken, dass nicht im Raum wahrnehmbar ist. Und darum denken wir, dass es auch in unserem innersten Kern 2 Welten gibt, die sich berühren.“
Unserem Gehirn geht es allmählich ans Eingemachte: Was Generationen von Philosophen seit Jahrtausenden nicht lösen konnten, versuchen jetzt Hirnforscher und Neurologen auf der ganzen Welt herauszufinden. Auf Teufel komm raus wollen sie der menschlichen Seele auf die Schliche kommen; zeigen, wie das geistige Bewusstsein von organischer Materie konstruiert wird. Um endlich zu beweisen, wie unser Gehirn unsere Seele macht. Und der Film in unserem Kopf entsteht.
Doch wie wird der Film unseres eigenen Lebens, unsere Biographie im Gehirn erzeugt? Und wie erzeugt das Gehirn das Gefühl, dass es einen Eigentümer und Beobachter dieses Filmes gibt?
Anleitung zur Generierung von Glücksgefühlen: https://www.youtube.com/watch?v=xnLoToJVQH4
Unser emotionaler Code
Wir kennen die meisten unserer Ängste gar nicht, weil unsere Verhaltensmuster dafür sorgen, dass unsere Ängste nicht nach oben kommen. Um die Angst, nicht versorgt zu sein, nicht zu spüren, entwickeln Menschen beispielsweise das Verhaltensmuster »arbeiten gehen«. Wer Arbeit hat, der braucht keine Angst zu haben. Der ist versorgt. Deshalb halten Menschen mitunter an einem Arbeitsplatz fest, auch wenn er ihnen nicht entspricht, sie unzufrieden und unglücklich macht. »Egal wie, egal was, Hauptsache Arbeit« lautet die Devise.
So kann man auch das ganze Kollektiv, also die ganze Gesellschaft, anschubsen und konditionieren. Wenn es heißt: »Achtung, Achtung, es gibt jetzt eine Krise und viele Menschen werden ihren Arbeitsplatz verlieren«, wird jeder, der mit dieser Angst in Resonanz geht, noch fleißiger arbeiten. Man schreibt dann seine Überstunden nicht mehr auf, geht sogar mit fiebriger Erkältung ins Büro und nimmt einen Stapel Akten mit nach Hause.
Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Ich will keinesfalls den Müßiggang propagieren. Aber es ist ein entscheidender Unterschied, ob ich etwas aus meinem tiefsten inneren Antrieb (intrinsisch) und mit Freude tue oder aus Angst.
Jeder Mensch hat einen individuellen emotionalen Code. der sich einerseits aus seinen Potenzialen und Werten und andererseits aus den Ängsten und Verletzungen zusammensetzt, die sich über die Potentiale gelegt haben. Auf den Ängsten und Verletzungen haben sich wiederum Verhaltensmuster platziert, die einzig und allein den Zweck haben, diese Ängste nicht zu spüren. Die Wirklichkeit, die wir erleben, entspricht unserem emotionalen Code.

