3. Lebensgrundsatz

3. Lebensgrundsatz

Mit Leidenschaft, pflege Physis (Körper) und Psyche (Geist, Emotionen, Gefühle) durch tägliche Hygiene sowie Training und nutze dadurch deine Potentiale. Mit Leidenschaft mein Erleben gestalten.

 So wie wir unseren Körper waschen, sollten wir auch unser Schicksal waschen, das Erleben wechseln wie Wäsche - nicht, um uns am Leben zu erhalten, wie durch Nahrung oder Schlaf, sondern aus Selbstachtung denn «ich bin unendlich wertvoll für mich»

Lebensenergie ist das Elixier und zeigt sich in den Auswirkungen unserer Gefühle, was uns (Körper) antreibt. Durch unsere Handlungen und Gedanken erzeugen wir unsere Gefühle und unsere Gefühle erzeugen wiederum Gedanken und Handlungen. Link  Link  Ich nutze die Macht von Ritualen: Tägliche Mediation / Reflexion meines Weltbildes und der 4 Lebensgrundsätze.

Training der Psyche:

Komplexe Entscheidungen lähmen oft. Ein praktisches Weltbild benötigt einfache, robuste Prinzipien, die in Sekunden angewendet werden können.

 Die 80/20-Regel der Klarheit: 20 % der Informationen oder Handlungen erzeugen 80 % der Wirkung.

    • In der Kommunikation bedeutet das: Wenige präzise Worte oder Visuals können den Großteil der Botschaft transportieren.
  • Fokus auf das Wesentliche.
    • Statt alles zu sagen, konzentriert man sich auf die entscheidenden Punkte, die wirklich verstanden werden müssen.
  • Reduktion von Komplexität.
    • Unnötige Details, redundante Erklärungen oder visuelle Überladung werden vermieden – das schafft Raum für Klarheit

Das Prinzip der "Drei Kreise" (Priorisierung)

Bevor du eine Entscheidung triffst, stelle dir drei Fragen:

  • 1. Dringlichkeit: Muss es jetzt getan werden? (Vermeide die Falle der falschen Dringlichkeit.)
  • 2. Wichtigkeit: Zahlt es auf meine Kernwerte und langfristigen Ziele ein? (Die wichtigste Frage.)
  • 3. Kontrolle: Kann ich es beeinflussen oder lösen? (Fokus auf den eigenen Verantwortungsbereich.)

Entscheidungsregel: Konzentriere deine Energie auf Aufgaben, die wichtig sind und in deinem Kontrollbereich liegen. Delegiere oder eliminiere alles andere. (und siehe auch Eisenhower Prinzip)

Das Prinzip der "Minimalen Bedauern" (Zukunftsperspektive)

Wenn ich zwischen zwei Optionen schwank, frage ich mich: "Welche Entscheidung werde ich in zehn Jahren am wenigsten bereuen?" Dieses Prinzip hilft, kurzfristige Ängste und Bequemlichkeit zu überwinden und sich auf das auszurichten, was langfristig wirklich zählt. Ich mache einen Vertrag mit meinem zukünftigen ich.

Die Zwei-Minuten-Regel der Achtsamkeit: Wenn ich mich überwältigt fühle, halte ich inne und wende diese Methode an:

1. Stopp: Unterbreche meine Tätigkeit.

2. Atem: Nehme drei bewusste, tiefe Atemzüge.

3. Benennen: Benenne innerlich, was ich gerade fühle ("Ich fühle Stress", "Ich bin wütend", "Ich bin ängstlich").

4. Akzeptanz: Akzeptiere das Gefühl, ohne es zu bewerten oder sofort ändern zu wollen. Es ist nur ein Gefühl, kein Befehl. Diese kurze Pause schafft Distanz zwischen mir und meiner Reaktion und ermöglicht eine bewusste, nicht-reaktive Antwort. (ABC des Denkens Gelassenheit beginnt im Kopf Link)

Die "Trennwand"-Technik (Gedankenhygiene) Ich erkenne, dass ich nicht meine Gedanken bin. Ich stelle mir meine negativen oder stressigen Gedanken als Graffiti an einer Wand vor. Ich kann sie sehen, aber sie gehören nicht zu mir, und ich muss sie nicht sofort abkratzen oder ihnen folgen. Diese Technik, abgeleitet aus der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT), hilft, sich von der emotionalen Ladung stressiger Gedanken zu lösen. (Wirklichkeit existiert nur in meinen Gedanken und Vorstellungen Link) Umgang mit unwillkürlichen Prozessen (Es geschieht einfach Link)

Die Kunst der kleinen Schritte - KAIZEN-Konsistenz

Persönliche Entwicklung ist kein Sprint, sondern eine Kette von kleinen, konsistenten Handlungen. Anstatt sich überwältigende Ziele zu setzen, konzentriere dich auf kleinste, tägliche Verbesserungen.

Beispiel: Wenn du ein Buch schreiben willst, schreibe nicht 10 Seiten, sondern einen Satz pro Tag. Der Effekt: Die Konsistenz dieser kleinen Schritte überwindet den inneren Widerstand und führt zu exponentiellem Wachstum.

Praktischer Umgang mit «negativen» Gefühlen  Link

Angst ist immer mit der Vorstellung der Zukunft verbunden. Imagination der Zukunft mit der Beigabe …ich kann nichts machen.

Wenn du’s nicht glaubst, dann versuch einmal Angst mit Etwas, was in der Vergangenheit passiert ist zu generieren.

Beispiel: Das Unwetter letzte Woche mit diesen Blitzen und Donner macht mir jetzt schon sehr Angst! :-) 

Ich will darum zielgerichtet hilfreich mit Angst umgehen, dass ich diese Gefühle sogar nutzbar machen kann.

Wichtig dabei: Meinen Aufmerksamkeitsfokus auf etwas anderes ausrichten, nämlich «wie kann ich optimal mit den Ängsten umgehen und sie für mich nutzbar machen, wenn sie eben schon auftauchen». Der erste Schritt ist in der Beziehung zu sich selbst, eine andere Beziehung zu sich und seinen eigenen Gefühlen aufbauen. Umgang wie mit Wut und Hass durch eigene Handlungsfähigkeit erhöhen und Transformation der Lebensenergie. Link

Wut, Hass sind nicht falsch, sie sind rohe Lebensenergie, die Aufmerksamkeit will.

  • Atme bewusst und erlaube, dass du fühlst, was da ist.
  • Sag innerlich: „Ich fühle Wut“ oder „Da ist Angst in mir“, statt „Ich bin wütend“. → Das schafft Distanz und Bewusstheit.
  • Spür, wo im Körper sie sich zeigt (z. B. Druck in der Brust, Spannung im Bauch).

Warum das wichtig ist: Unterdrückte Emotionen werden zu innerem Gift. Anerkannte Emotionen können sich wandeln.

Wandlung durch Bewegung oder Ausdruck

Diese Energie braucht ein Ventil, sonst staut sie sich.

  • Körperlich: Sport, Tanzen, Boxsack, Schreien im Wald, intensives Atmen.
  • Kreativ: Schreiben, Malen, Musik machen, Trommeln.
  • Rituell: Zünde eine Kerze an und stell dir vor, wie die Flamme deine Emotion in Licht verwandelt.

Du lenkst die Energie – du zerstörst sie nicht.
Wut kann in Kraft, Hass in Klarheit, Angst in Achtsamkeit verwandelt werden.

Bewusstsein vertiefen – den Kern verstehen. 

Wenn du nach dem Ausdrücken still wirst, frage dich:

  • Was wollte diese Emotion eigentlich beschützen?
  • Was ist mein unerfülltes Bedürfnis darunter?
    Oft liegt unter Hass → Schmerz, unter Wut → ein Bedürfnis nach Gerechtigkeit, unter Angst → der Wunsch nach Sicherheit.

Wenn du den Kern erkennst, kannst du beginnen, konstruktiv für dieses Bedürfnis zu handeln.

Transformation durch Mitgefühl und Sinngebung

Wenn du die Energie bewusst lenkst (auf den Sinn dahinter):

  • Wut → Entscheidungskraft & Mut
  • Angst → Wachsamkeit & Schutz
  • Hass → Unterscheidungskraft & Leidenschaft für Wahrheit

Meditation, Atemarbeit, Qi-Gong, Yoga oder Herzensgedanken können helfen, diese Energie zu veredeln.

Regelmässige Praxis

Transformation ist ein Prozess, kein einmaliges Ereignis.
Ein tägliches Ritual von Achtsamkeit + Bewegung + Ausdruck + Stille wirkt wie seelische Hygiene.

Wege zur Förderung persönlicher Entwicklung: Die Kunst der kleinen Schritte Persönliche Entwicklung ist kein Sprint, sondern eine Kette von kleinen, konsistenten Handlungen. Das Prinzip der "KAIZEN-Konsistenz" Anstatt sich überwältigende Ziele zu setzen, konzentriere ich mich auf kleinste, tägliche Verbesserungen (Kaizen). Link

Beispiel: Wenn ich ein Buch schreiben will, schreibe ich nicht 10 Seiten, sondern einen Satz pro Tag. Wenn ich fitter werden will, mache nicht eine Stunde Sport, sondern fünf Kniebeugen und jeden Tag eine mehr. Wenn ich ein grosses Ziel habe, teile ich es in kleine Schritte ein und belohne mich beim Erreichen jedes Schrittes. (Motivation)

Der Effekt: Die Konsistenz dieser kleinen Schritte überwindet den inneren Widerstand und führt durch die Macht der Akkumulation zu exponentiellem Wachstum. Das Wichtigste ist die tägliche Wiederholung, nicht die Intensität.

Die Praxis der "Reflektiven Schleife" Ich nehme mir am Ende jedes Tages fünf Minuten Zeit für eine kurze Reflexion. Link    Ich frage mich:

1.Was ist heute gut gelaufen? (Fokus auf Dankbarkeit und Erfolgserlebnisse) 2.Was hätte ich anders machen können? (Fokus auf Wachstum und Lernen) 3.Was ist die eine Sache, die ich morgen anders/besser machen werde? (Fokus auf die nächste, konkrete Handlung) Diese Schleife stellt sicher, dass ich nicht nur leben, sondern bewusst lernen und mich stetig weiterentwickle.

Weitere Ideen und Unterstützung beim Wirklichkeitenkellner   beim Weisheitenkellner oder beim Strassenphilosophen

Hygiene der Psyche: Psychologischen Müll entsorgen.  Video

Ich eliminiere:

1.    Die Suche nach externer Bestätigung.

2.    Ständiges Vergleichen mit andern

3.    Die Illusion von Multitasking

4.    Das unproduktive Grübeln

5.    Die Angst nein zu sagen

6.    Das Streben nach Perfektion (80/20 reicht)

7.    Meine toxischen Beziehungen (Emotionale und materielle Aussauger)

8.    Die passive Konsumhaltung durch aktives Lernen und Schaffen

9.    Die schlechten Etiketten der Vergangenheit (täglich definiere ich mich neu)

10. Die innere überkritische Stimme (durch pragmatische Antworten)

 

 

Hygiene und Pflege der Physis

Körpertraining: Tägliche Bewegung: mindestens 1 Stunde mit Kraft- und Ausdauertraining

Ernährung: Kennen der Auswirkung der Ernährung auf Psyche und Physis. Laufend neue Erkenntnisse aufnehmen und in Ernährung einbauen. Man ist was man isst. Video-Link

(Ernährungspyramide)

Abwechslung macht das Leben interessanter und genussvoller.

Körperhygiene:

Eine sinnvolle tägliche Körperhygiene umfasst einfache, aber wirkungsvolle Routinen, die Gesundheit, Wohlbefinden und Selbstwertgefühl fördern. Hier sind die wichtigsten Tipps, die du leicht in deinen Alltag integrieren kannst. Tägliches Duschen oder Waschen: Besonders nach dem Schwitzen oder bei körperlicher Aktivität. Dabei reicht oft eine kurze Dusche mit lauwarmem Wasser (de.wikihow.com).

Händewaschen: Mehrmals täglich mit Seife – vor dem Essen, nach dem Toilettengang. Zahnpflege: Zweimal täglich gründlich Zähne putzen, idealerweise mit Zahnseide oder Interdentalbürsten ergänzen. Nagelpflege: Nägel sauber und kurz halten, regelmässig schneiden – gerade bei den Fussnägeln, um eingewachsene Nägel zu vermeiden

Kleidung und Umgebung: Täglicher Wäschewechsel: Frische Unterwäsche ist Pflicht. Bettwäsche und Handtücher: Regelmäßig wechseln (Handtücher alle 3–4 Tage, Bettwäsche alle 1–2 Wochen). Saubere Kleidung: Besonders bei Sport oder warmem Wetter häufiger wechseln.

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